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#BuildforCovid19 – LANA COVID-19 Help Bot

Von in Lana Labs, News

Der COVID-19 Global Hackathon ist eine Plattform für Entwickler, Softwarelösungen zu entwickeln, mit dem Ziel, einige der Herausforderungen der aktuellen COVID-19-Pandemie anzugehen.

Innovatoren auf der ganzen Welt sind unter dem Motto #BuildforCovid aufgerufen, Ihre Ideen einzureichen. Der Hackathon läuft noch bis zum 10. April 2020 und bisher haben mehr als 18.000 Menschen mit ihren Ideen beteiligt.

Auch wir bei L ANA betrachten es als Teil unserer sozialen Verantwortung, zum COVID-19-Hackathon beizutragen. Drei Entwickler von LANA Labs: Jens Göring, Pedro Casanova und Dr. Peter Drechsel haben mit der Arbeit an dem Prototyp begonnen.

Die Idee

Die Idee der LANA COVID-Hilfe richtete sich in erster Linie an ältere Menschen, die gegenüber dieser neuen Krankheit anfälliger sind und im Vergleich zu jüngeren Generationen weitere Unterstützung brauchen. Die Zielgruppe hat in den meisten Fällen Schwierigkeiten, neuere Technologien wie Apps und Websites zu nutzen. Andere Unternehmen haben bereits damit begonnen, solche Lösungen in der gegenwärtigen Krise anzubieten.

Das Team beschloss, etwas zu bauen, das auf die genannten älteren Bürger zugeschnitten ist. Sie begannen mit der Entwicklung eines Telefon-Bots, der Menschen miteinander verbindet, die aufgrund einer Krankheit oder als Teil einer Risikogruppe nicht nach draußen gehen können, um Lebensmittel oder Medikamente zu besorgen. Und Freiwillige, die bereit sind, ihnen zu helfen, mit der Welt verbunden zu bleiben.

Die Lösung besteht aus zwei Teilen. Einen für die Menschen, die in Not sind, und dann für die Menschen, die ihre Hilfe anbieten wollen. Freiwillige können einfach die Website besuchen und auf der Karte erkennen, wo sich Menschen befinden, die Hilfe benötigen. Zum anderen kann jemand, der nur über geringe technische Kenntnisse verfügt und noch Unterstützung benötigt, die folgende Telefonnummer anrufen, und er wird in der Datenbank katalogisiert.

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Wie die Idee umgesetzt wurde

Wir haben uns für AWS entschieden, um unseren Prototyp zu bauen und zu hosten, da wir wissen, dass AWS Lex Spracherkennung anbietet. Eine offene Frage war, wie man eine Telefonnummer zu AWS Lex umleiten kann, aber wir haben schnell gelernt, dass wir dafür AWS Connect verwenden können. Hier haben wir einen ‚Contact Flow‘ definiert, der im Kern den Benutzer mit AWS Lex verbindet, wenn er ‚HELP‘ sagt:

Der Rest war nur eine Frage der Bereitstellung von Texten für Erfolgs- und Fehlerfälle, die automatisch von AWS Polly gesprochen werden.

Für AWS Lex mussten wir die Variablen und die Fragen, die der Bot stellen wird, definieren, um diese Variablen mit Werten zu füllen. Außerdem haben wir Lex angewiesen, eine bestimmte Lambda-Funktion aufzurufen, wenn dies geschehen ist:

Die Lambda-Funktion zum Schreiben der Daten wird in Python geschrieben und übergibt einfach die Werte der Variablen aus Lex an die Datenbank (PostgreSQL). Dazwischen ruft sie den Geocoder auf, um den Längen- und Breitengrad für die angegebene Adresszeichenkette zu finden. Dies ist notwendig, um später die Markierungen auf der Karte anzuzeigen. Wir haben dafür Pelias (github.com/pelias/pelias), einen Open-Source-Geocoder, verwendet.

Um die Daten in einer Karte für den potentiellen Helfer darzustellen, haben wir eine kleine react.js-App auf S3 erstellt, die wiederum über eine Lambda-Funktion die Daten aus der Datenbank ausliest. Diesmal mussten wir auch das AWS API Gateway verwenden, um einen öffentlichen Endpunkt für das Frontend bereitzustellen.

Für die Karte selbst verwendeten wir eine Bibliothek namens react-map-gl (https://github.com/visgl/react-map-gl) und MapBox (www.mapbox.com/) für die Kartendaten.

Schlusswort

Es war ein spannendes, aber auch herausforderndes Projekt, das am Wochenende durchgeführt wurde. Das Projekt ist auch noch nicht produktionsreif, wir hoffen, dass die Spracherkennung in Zukunft in mehr humanitären Projekten eingesetzt werden kann, um auch der älteren Generation die Hilfe zu ermöglichen, die sie in Krisenzeiten benötigt!

 

Autor: Jens Göring, VP Engineering @ Lana Labs