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Die 5 besten Gründe für Process Mining in der Energiebranche

Von in LANA, Lana Labs, Process Mining

Gemeinsam mit unseren Beratungspartnern wie KPMG, Baker Tilly oder der DMS Gruppe helfen wir von Lana verschiedensten Playern der Energiebranche ihre Prozesse zu verbessern, zu analysieren und zu visualisieren.  (Hier finden Sie etwa ein Webinar zum Thema M2C-Prozess mit unserem Partner KPMG). Dabei lösen wir für unsere Kunden nicht nur viele Herausforderungen, sondern stoßen auf genauso viele gute Gründe für Process Mining in der Energiebranche. Darum haben wir hier einmal die 5 besten Gründe zusammengetragen. 

  1. Kostensenkung

Für Energieversorgungsunternehmen spielen die Cost-to-Serve (CTS) eine zentrale Rolle. Hierbei handelt es sich um die Kosten, die ein Versorgungsunternehmen aufwenden muss, um seine Kund*innen zu beliefern. Hierzu zählen Kosten für Abrechnung, Kundenservice, Energiedatenmanagement und Gemeinkosten der Organisation. Bei diesen Kosten gibt es im Energiemarkt eine sehr große Bandbreite und die meisten Unternehmen sind bestrebt, hier ihre Kosten nachhaltig zu senken, ohne zu Lasten der Kund*innen zu gehen. Wie man dies effizient schafft, führ uns direkt zu  Punkt 2.

 

  1. Automatisierungsgrad erhöhen

Die Automatisierung manueller Prozessschritte ist nicht nur bei Energieversorgungsunternehmen ein wichtiges Thema. Durch die mit Hilfe von Process Mining geschaffene Transparenz kann man feststellen, welche Abschnitte eines Gesamtprozesses oder Prozessschritte sich für eine Automatisierung eignen. Ebenso kann man den Automatisierungsgrad des Prozesses im Auge behalten. Änderungsaktivitäten können reduziert werden, da die Ursachen dieser Aktivitäten transparent werden; man kann das Working Capital optimieren, indem man Forderungsprozesse besser auswerten kann und dementsprechend Zahlungsziele und Zahlungsbedingungen anpassen kann; und schließlich kann man durch eine Reduzierung der Prozessvarianten die Komplexität des Prozesses reduzieren und den Grad der Standardisierung erhöhen. Somit schafft man die Voraussetzungen für eine erhöhte Automatisierung der Prozesse.

 

  1. Compliance-Steigerung

Durch den automatischen Soll-Ist-Abgleich hat man nicht nur die Möglichkeit, oben beschriebene Prozessabweichungen und Optimierungspotentiale zu identifizieren, sondern auch Complianceverstöße festzustellen und durch gezielte Mitarbeiterschulungen dagegen vorzugehen. 

 

  1. Durchlaufzeiten reduzieren

Die Verringerung der Durchlaufzeiten eines Prozesses bei Beibehaltung höchster Standards steigert die Kundenzufriedenheit und optimiert den Cashflow. Mit Hilfe von Process Mining lassen sich sehr effizient die Ursachen für lange Liegezeiten, Prozessschleifen und Bottlenecks erkennen und somit Handlungsanweisungen zu deren Beseitigung ableiten.

 

  1. Transparenz schaffen

Die Schaffung von Transparenz ist zu guter Letzt eine der Kernaufgaben des Process Mining Tools. Oftmals werden Performancemessungen in Unternehmen nach wie vor auf sehr konventionelle Art durchgeführt. Dazu müssen vergleichsweise viele Ressourcen aufgebracht und teure Beratertage in Anspruch genommen werden. Mit Hilfe von Process Mining können gezielt wichtige Prozesskennzahlen z.B. Stornierungsaktivitäten analysiert und deren Ursachen mit einer Root Cause Analysis bestimmt werden — ein effizientes Mittel, um mit den richtigen daraus abgeleiteten Handlungsanweisungen die Stornorate gezielt zu reduzieren. Die Analyse von Ablesebelegen gibt Hinweise, an welchen Stellen es zu manueller Nacharbeit kommt, die wiederum die Durchlaufzeiten des Prozesses verlängern. Ein sehr wichtiger Punkt für die Steigerung der Kundenzufriedenheit ist eine unproblematische Übermittlung der Zählerstände mit möglichst wenig Kundenkontakt. Wenn beispielsweise Nachprüfungen vorgenommen werden müssen und somit für die Kundin zusätzliche Kontaktpunkte entstehen,  hat das große Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit. Solche Klärarbeiten haben im Rahmen von anderen Abrechnungsprozessen eine ähnliche Wirkung — wie z.B. beim Forderungsmanagement, im Purchase-to-Pay (P2P)- oder dem Order-to-Cash (O2C)-Prozess. Wie an dieser Stelle schon mehrmals beschrieben, gibt es auch in diesen Prozessen in Bezug auf Rechnungsstellung, Skontoerträge oder Nachprüfungen große Optimierungspotentiale, welche Energieunternehmen für sich identifizieren und nutzen können.

Wenn Sie mit Hilfe eines konkreten Anwendungsfalls erfahren wollen, wie wir Prozesse in der Energiebranche analysieren und bei der Optimierung unterstützen, laden Sie sich jetzt kostenlos unseren Use Case zum Forderungsmanagement herunter!